Vintage-Einfachheit
Manchmal gewinnt das Einfache. Vor zehn Jahren baute Gregg an einem Nachmittag ein paar maßgefertigte Fuzz-Pedale, um den Kopf freizubekommen – und seitdem lagen sie ungenutzt in einem Regal. Sieben Jahre später wiederentdeckt, als wir ein Fuzz zur Kombination mit unserem herausragenden UltraViolet-Vibe brauchten, wurde diese Wiederentdeckung zum Auslöser für die Entwicklung unserer neuen Serie-A-Reihe vollständig analoger Pedale.
Jetzt freuen wir uns, Canoga vorzustellen – eine modifizierte Version eines klassischen Silizium-FuzzFace®, basierend auf einem von Greggs ursprünglichen drei Fuzz-Designs. Voll aufgedreht funktioniert es als Fuzz oder Distortion, aber wenn du die Lautstärke deiner Gitarre zurücknimmst, eröffnet sich eine Welt vielseitiger Klangfarben für unterschiedlichste Musikstile.
Alles dreht sich um den Sound
Canoga ist ein einfach zu bedienendes Pedal – ein Regler für Drive und einer für den Ausgangspegel (Level). Doch das Zusammenspiel zwischen Gitarre und dem Eingang von Canoga ist entscheidend, ebenso wie die Interaktion mit deinem Verstärker. Wie viele Fuzz-Pedale funktioniert Canoga hervorragend mit einem Amp, der bereits leicht angezerrt ist – ähnlich wie bei den Setups von Jimi Hendrix und anderen Gitarrenlegenden der 60er und 70er Jahre.
Zusätzliche Vielseitigkeit entsteht durch das Zusammenspiel zwischen dem Lautstärkeregler deiner Gitarre und dem Eingang des Pedals. Traditionell werden ungepufferte Fuzz-Pedale direkt an die Gitarre angeschlossen, damit die Schaltung die Tonabnehmer und das Volume-Poti „sehen“ kann. Drehst du sowohl die Regler am Canoga als auch den Lautstärkeregler deiner Gitarre voll auf, erhältst du das volle Fuzz-Erlebnis. Drehst du die Gitarrenlautstärke zurück, eröffnet sich eine neue Welt halbcleaner Sounds für Blues, Rock, Americana und Pop. Der zurückgeregelte Klang bleibt in den Höhen klar und wird nicht matschig – sodass du mit Canoga auch Riffs überzeugend spielen kannst, für die du normalerweise ein Distortion-Pedal verwenden würdest.
SERIES A
Selbst großartiger Code klingt nur dann wirklich gut, wenn er in einer idealen analogen Umgebung arbeitet. Auch wenn wir vor allem für unsere DSP-Kompetenz bekannt sind, würde unser Sound ohne unser starkes Analog-Team nicht so klingen, wie er es tut.
Unsere Analog-Spezialisten entwickeln ständig spannende Designs, deshalb haben wir die „Series A“-Reihe rein analoger Pedale ins Leben gerufen, um ihnen eine Plattform zu bieten. Canoga ist nach Fairfax das zweite Pedal dieser Serie.
Die Designs der „Series A“ sollen sich bewusst von klassischen Strymon-Produkten unterscheiden – ohne MIDI, USB, Firmware oder digitale Signalverarbeitung. Es sind kompromisslos analoge Pedale, und das verspricht spannende Entwicklungen. Halte Ausschau nach weiteren „Series A“-Pedalen.
Bedienelemente und Anschlüsse
Drive – Steuert den Verzerrungsgrad
Level – Steuert den Ausgangspegel
Input – Hochohmiger Audioeingang
Output – Niederohmiger Audioausgang
9VDC – Verwende ein Netzteil oder Adapter mit folgenden Werten: 9VDC, Minus innen, mindestens 50 mA (separat erhältlich).
WICHTIG! Spannungen über 9VDC können das Pedal beschädigen.
Funktionen und Spezifikationen
Modifizierte Version eines Fuzz-Pedals im Stil eines klassischen Silizium-FuzzFace®
Klare Höhenwiedergabe auch bei zurückgedrehter Gitarrenlautstärke
Großer Gain-Bereich für verschiedene Musikstile
Interner Jumper legt den Einschaltzustand fest (Bypass oder aktiv)
Technische Daten
100 % analoge Schaltung
True Bypass
Mono Ein/Ausgang
Abmessungen: 11,51 cm tief × 7,19 cm breit × 5,92 cm hoch
Stromversorgung: maximal 9VDC, Minus innen, mindestens 50 mA (separat erhältlich)




















