Dieser illustrierte Leitfaden führt dich Schritt für Schritt durch den Entwurf einer analogen Kickdrum-Schaltung von Grund auf – beginnend mit einem einfachen Fünf-Komponenten-Bridged-T-Oszillator und aufbauend bis zu einer vollständig ausgestatteten Percussion-Stimme.
Jedes Kapitel führt einen neuen Funktionsblock ein: von variabler Decay-Zeit und Tonhöhen-Hüllkurve bis hin zu Verzerrung und CV-Steuerung. Jeder Schritt enthält detaillierte Schaltpläne und ein Breadboard-Layout, sodass du jede Erweiterung direkt testen und die Entwicklung der Schaltung hören kannst.
Obwohl es auf dem ursprünglichen Handbuch unseres EDU DIY Kick Drum Kits basiert, geht dieses Buch darüber hinaus – mit praxisnahen Design-Challenges, die zum Experimentieren anregen, sowie Patch-Beispielen, einer strukturierten Fehlerbehebungsanleitung, Hinweisen zur Entwicklung eines serienreifen Moduls und Modifikationen nach der Montage. Es ist ein Werkzeug zum Verstehen, Verfeinern und Erweitern der Schaltung – nicht nur zum Nachbauen.
Inhalt
- Schritt-für-Schritt-Einführung in das Schaltungsdesign mit Schaltplänen, Breadboard-Layouts und browserbasierten Simulationen
- Design-Challenges, die dich dazu ermutigen, mit Bauteilwerten zu experimentieren und Kompromisse selbst zu entdecken
- Hinweise zur Umsetzung eines Breadboard-Prototyps in ein serienreifes Modul
- Detaillierte Montageanleitung für unser EDU DIY Kick Drum Modul
- Schritt-für-Schritt-Fehlerbehebungsanleitung unter Verwendung von On-Board-Testpunkten zur Diagnose und Behebung häufiger Probleme
- Patch-Beispiele zur Nachbildung von TR-606-, TR-808- und TR-909-Kick-Sounds
- Drei einfache Modifikationen nach der Montage, um Decay-Bereich, Verzerrungsintensität und Tonhöhenbereich nach deinem Geschmack anzupassen
Voraussetzungen
Du kannst mit LABOR, unserer Prototyping-Platine, oder mit einem Standard-Breadboard und einer Dual-Stromversorgung (oder zwei 9V-Batterien) arbeiten. Die Bauteile können als Teil unseres EDU DIY Kick Drum Kits erworben oder einzeln beschafft werden. Die Breadboard-Layouts im Leitfaden sind für LABOR ausgelegt, aber ein Standard-Breadboard funktioniert genauso gut – du musst lediglich die Layouts anpassen und eigene Signalquellen sowie eine Ausgangsverstärkung bereitstellen.



























